• Stephan Busch

Mit Einschränkungen kommen wir nicht aus dem Gastronomie Debakel heraus



Die Einschränkungen die Regierungs Maßnahmen auf Grund des Corona Virus einführten haben, haben der Gastronomie und Hotellerie sehr geschadet. In einigen Länder sind alle Maßnahmen komplett aufgehoben in anderen werden sie teilweise aufrecht gehalten oder sogar noch verschärft.


Zusätzlich kommt erschwerend hinzu das viele Angestellte nicht zurück in einen Beruf wollen der neben schlechter Bezahlung auch schlechte Arbeitszeiten und, wie bei den Lockdowns erlebt, keine Sicherheiten bietet. Dafür kann man, muss man, Verständnis haben.


Profit zu machen war schon vorher nicht leicht und wird mit zusätzlichen Kosten (Hygiene, Test überprüfen und vielem mehr) nicht besser.

Solange Einschränkungen bestehen bleiben wird die Gastronomie und Hotellerie sich nicht erholen. Wie jetzt in Hamburg G2 eingeführt wurde das nur noch Geimpfte und Genese in Restaurants und Veranstaltungen dürfen wird von vielen Gastronomen unterstützt da sie so zumindest etwas Geld verdienen ist aber sehr kurzfristig gedacht und wird langfristig nur noch mehr Schaden zufügen.


Die Veranstaltung Branche wird mit diesen Einschränkungen sich ebenfalls kaum erholen können. Nur die Wegnahme jeglicher Beschränkungen wird zur Erholung in allen Tourismus Bereichen führen.


Dieses Wegfallen jeglicher Maßnahmen war ab einer Inzidenz von 100 versprochen, dann von 35 und dann selbst bei einer Inzidenz von 7 wurde das Versprechen weiter gebrochen.


Die Illusion das alle Menschen auf der Welt irgendwann geimpft sind wird eine Illusion bleiben und der Schaden sollte die Maßnahmen nicht wegfallen wird nur größer werden.


Viele Menschen können sich nicht impfen lassen und auch Menschen die sich gegen eine Impfung entscheiden sollte man nicht ausgrenzen. Wir waren mal eine sehr tolerante Branche die sich gegen jegliche Diskriminierung und Ausgrenzung wehrte. Heute sehe ich leider viele Kollegen die teilweise fanatisch nach Diskriminierung schreien.


Wenn man Länder betrachtet wie Israel indem fast alle Menschen geimpft sind und trotzdem die nächste Welle anrollt werden viele Menschen nicht am normalen Tourismus teilhaben können. Ein Markt wie Russland der sehr Finanzstark ist und daher viel Geld in Hotellerie und Gastronomie steckte wird auch wegfallen da nur 20% der Bevölkerung sich impfen ließ. Andere Länder sind bei 60% oder 50% was immer noch den Tourismus bis zu 50% einschränkt.

Es wird so nicht funktionieren.



Stephan Busch verfügt über eine unschätzbare und vielfältige Erfahrung in der Hotellerie, die von Führungspositionen bei den renommiertesten Hotel- und Resortunternehmen bis zur Projektentwicklung - Inbetriebnahme, Geschäftsentwicklung - für Hotel- und Kreuzfahrtunternehmen in Asien, Europa, Kanada und Russland reicht .


Seine Expertise umfasst nicht nur die Planung, Eröffnung und den Betrieb von Hotels, internationalen Golfclubs, Flughäfen, Resorts und Kreuzfahrtschiffen, sondern auch die erfolgreiche Umstrukturierung und Neupositionierung von Unternehmen während der Finanzkrise in Asien.

Stephan Busch erwarb sein Master-Zertifikat in Hospitality Management an der Cornell University, USA und war viele Jahre Akademischer Direktor / Fakultät für Hospitality & Tourismus an der Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften der RGGU Moskau sowie an der Internationalen Schweizer Universitaet, St. Petersburg


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