• Stephan Busch

Die Gastronomie & Hotellerie hat endlich mal Pause - aber es bricht einem das Herz!



So sehr alle in der Gastronomie eine Pause verdienen - so eine brauchen wir nicht!


Hart im Nehmen sind alle in der Gastronomie aber bis jetzt konnten wir wenigstens ueberleben. Jetzt ist das Überleben nicht mehr durch harte Arbeit garantiert.


Es liegt in der Verantwortung der Regierungen, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Bürger vor Gesundheitsbedrohungen zu schützen. Es liegt auch in der Verantwortung der Regierungen, die Verluste zu ersetzen, die die Arbeiter (und sie sind diejenigen, die in Gefahr sind - ohne große Firmen können wir leben. Nicht ohne den normalen Arbeiter) erleiden müssen.


Wir sollten nicht vergessen, dass die Mitarbeiter des Gastgewerbes schon vor Jahren an der Grenze waren und sich der Zustand seitdem nicht verbessert hat.


"Fast ein Viertel der Restaurantangestellten gab an, sich auf Restaurantessen zu verlassen, weil sie keine Zeit hatten, zu Hause zu kochen, und über ein Viertel gab an, sich auf Restaurantessen zu verlassen, weil sie es sich nicht leisten konnten, genug Essen zu kaufen.”


„Eines der traurigen Dinge ist, dass die meisten Kellner hungern, wenn Sie in einem Restaurant arbeiten. Es gibt lange Stunden, keine Pausen und niedrige Löhne, also hungern wir immer “, sagte Carolina Portillo, Restaurant-Server und ROC-NY-Mitglied. "Es ist ironisch, dass wir Essen servieren und hungrig sind."


Doppelt so viele Restaurantangestellte gaben an, im Vergleich zur gesamten US-Bevölkerung lebensmittelunsicher zu sein.

(Foodfirst Juli 2017 https://foodfirst.org/publication/food-insecurity-of-restaurant-workers/)


Doppelt so viele Restaurantangestellte gaben an, im Vergleich zur gesamten US-Bevölkerung lebensmittelunsicher zu sein.

(Foodfirst Juli 2017 https://foodfirst.org/publication/food-insecurity-of-restaurant-workers/)


„Restaurantangestellte bleiben hungrig, während die Lebensmittelindustrie von Ihnen profitiert

Etwa ein Drittel der Restaurantangestellten ist "lebensmittelunsicher", so ein neuer Bericht, und viele kämpfen sogar darum, genug zu essen

Leben von 2,13 Dollar pro Stunde und Trinkgeld?

(https://www.theguardian.com/money/us-money-blog/2014/jul/25/restaurant-food-workers-afford-eat-employees-hungry


Die Probleme waren vielfältig und explodieren jetzt

„Lohn- und Trinkgelddiebstahl, unbezahlte Überstunden, Mangel an bezahlter Krankenzeit und Mangel an von Arbeitgebern gesponserten Krankenversicherungen sind mit einem erhöhten Risiko der Ernährungsunsicherheit bei Restaurantarbeitern verbunden. Die traurige Ironie ist, dass viele Restaurantangestellte es sich nicht leisten können, sich selbst oder ihre Familien zu ernähren, obwohl unser Lebensmittelsystem funktioniert.

(https://www.theguardian.com/money/us-money-blog/2014/jul/25/restaurant-food-workers-afford-eat-employees-hungry


In Spanien waren 40% Jugendarbeitslosigkeit vor Corona die Norm. Mit einem Rückgang des Tourismus um 97,7 Prozent wo stehen die jungen Leute jetzt?


In Deutschland waren 1,2 Millionen Menschen Mini-Jobber im Gastgewerbe. Kellner, Köche, Putzfrauen. Sie erhöhten ihr Einkommen neben ihren anderen Jobs um viele Ueberstunden, da sie vorher nicht hätten überleben können. Woher kommt das Einkommen jetzt?


Wir beschäftigen im Gastgewerbe und in der Kreuzfahrtbranche Millionen von Mitarbeitern und Besatzungsmitgliedern aus Ländern, die keine soziale Unterstützung für Arbeitslosigkeit bieten. Länder wie Indonesien, die Philippinen, Indien und Bangladesch profitieren von den Milliarden, die von fleißigen Mitarbeitern in Übersee nach Hause geschickt werden. Das Profitieren an diesen Milliarden war für die dortigen Politiker nie ein Problem. Sie jetzt zu unterstützen, kommt nicht in Frage. Unternehmen, die sie eingestellt und mit günstigen Gehältern ausgebeutet haben, übernehmen ebenfalls keine Verantwortung.



Wir lieben Gastronomie und Hotellerie und oft - für viele - ist dies der einzige Ausweg - für ein besseres Leben. Also lasst uns ihnen allen vergeben? JA! Aber vergessen? Nein!


“Autor: Stephan Busch, Akademischer Direktor an der Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften Moskau RGGU, der Fakultät für Tourismus und Gastgewerbe und der Swiss International University, erwarb sein Master-Zertifikat in Hospitality Management an der Cornell University, USA. Er verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Inbetriebnahme, Geschäftsentwicklung und Serviceschulung für Hotel- und Kreuzfahrtunternehmen in Asien, Europa, Kanada und Russland.

www.itsjusthotelsservice.com, contact@itsjusthotelsservice.com


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© 2017 by Stephan Busch