• Stephan Busch

Aufmachen oder besser nicht? Ist es sinnvoll jetzt Restaurants wieder zu eröffnen?



Die Corona-Krise lässt nach, aber die Probleme für die Gastronomie fangen gerade erst an. Es wird ein langer Prozess sein. Wir sind uns alle bewusst dass wir nicht mehr auf ​​normal – wie vor der Krise - zurueck gehen werden.

Finanziele und Job Verluste

Viele Restaurants, Bars und Clubs werden nie wieder öffnen und das bringt enorme Verluste an Arbeitsplätzen auf der ganzen Welt mit sich. Die folgende Grafik zeigt die US-Situation, es sieht aber auf der ganzen Welt mehr oder weniger gleich aus.



Zulassen?

An vielen Orten entscheidet man sich dafür besser geschlossen zu bleiben. Dubai hofft zum Beispiel auf staatliche Hilfe damit das Geschäft überleben kann.

„Restaurants in Dubai verlieren mehr Geld, wenn sie geöffnet sind, als wenn sie geschlossen bleiben. Dies geht aus einem Brief hervor, der von über 100 Branchenführern unterzeichnet wurde, darunter Marriott International, Tim Hortons, Sunset Hospitality und Solutions Leisure - und auf die über 50% der Beschäftigten entfallen im F & B-Sektor und 10% der Bevölkerung der Stadt. "Wir (die Restaurantbranche) müssen Ihnen mitteilen, dass es in der Tat schädlicher wäre jetzt die Restaurants zu öffnen und dadurch mehr Geld mit Miete und Verbindlichkeiten fuer Mitarbeiter zu verlieren, als sich dafür zu entscheiden, geschlossen zu bleiben."

Ist Hilfe auf dem Weg?

Dies gilt auch für viele Orte in Europa. Restaurants haben eine kleine Gewinnspanne. Es gibt Spitzentage wie Donnerstag, Freitag, Samstag, an denen wir ein volles Haus brauchen, um die schwachen Tage auszugleichen. Bei einer Sitzplatzbeschränkung auf 30% oder 50% ist dies nicht möglich. Steuer Erleichterungen helfen ein wenig, reichen aber nicht aus. Staatskredite sind eine schlechte Lösung, da Sie nur den Tag verschieben, an dem Sie die Rechnungen bezahlen und möglicherweise die Türen für immer schließen müssen.

Ein Restaurant zu führen ist harte Arbeit, braucht Kreativität, Gastfreundschaft, Spaß, aber auch einen Taschenrechner um die Finanzen unter Kontrolle zu halten. Es wird ein langer Weg werden!

Autor: Stephan Busch, Akademischer Direktor an der Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften Moskau RGGU, der Fakultät für Tourismus und Gastgewerbe und der Swiss International University, erwarb sein Master-Zertifikat in Hospitality Management an der Cornell University, USA. Er verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Inbetriebnahme, Geschäftsentwicklung und Serviceschulung für Hotel- und Kreuzfahrtunternehmen in Asien, Europa, Kanada und Russland.

www.itsjusthotelsservice.com, contact@itsjusthotelsservice.com

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© 2017 by Stephan Busch